Obwohl viel satirisches Material über das Internet als “rechtsfreien Raum” herrscht, könnte die politische Realität nicht ferner von dieser Tatsache sein. De facto sind viele Taten, die man im Internet unkontrolliert durchführen kann, aus Sicht der deutschen Gesetzeslage als illegal – manches davon kann für regelrechte Existenzkrisen sorgen. Viele deutsche Bürger haben schon die Erfahrung mit Anwälten gemacht, die ihnen Abmahnungsschreiben zusenden, weil sie (teilweise unbewiesen) angeblich urheberrechtsgeschützte Werke wie etwa Filme oder Musik über P2P-Netzwerke downloadeten oder verbreiteten. (weiterlesen …)
Archive for the ‘Internetrecht’ Category
Wie die Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit in Hamburg heute offiziell mitgeteilt hat verstößt die Nutzung von Google-Analytics in Webseiten in Deutschland nicht gegen den Datenschutz. Dies hat soeben Google über seinen Conversion-Room-Blog mitgeteilt. Dort wird ebenso im Detail darauf hingewiesen welche Vorkehrungen Webmaster treffen sollten die Google-Analytics einsetzen. Schnell mal zusammengefasst sind dies
- in den Datenschutzbestimmungen der Webseite auf den Einsatz von Google-Analytics hinweisen
- in den Datenschutzbestimmungen ebenso darauf hinweisen das man Google-Analytics mittel Browser-Plugin deaktivieren kann
- Die IP-Maske zur Anonymisierung der IP-Daten im Google-Analytics Code implementieren
Hier geht’s zum Convertion-Room-Blog http://conversionroom-de.blogspot.com/2011/09/deutsche-datenschutzbehorden-bestatigen.html
In letzter Zeit häufen sich Fälle von Erpressungen gegen Betreiber von Webseiten mit der Androhung von DDoS Attacken. Als Lösegeld wird hier immer häufiger auf bitcoins gesetzt was eine anonyme Entgegennahme des Geldes ermöglicht. Auch ich bin bereits in den Geschmack solcher Androhungen gekommen. Die E-Mails lauten oft wie folgt:
"Your site "Domainname" will be subjected to DDoS attacks 100 Gbit/s. Pay 100 btc(bitcoin) on the account "Bitcoin Account ID" Do not reply to this email"
Ich empfehlen euch, den Betrag nicht zu zahlen. Wendet euch an den Support eures Servers und ggfl. auch an die Polizei. Oft Betreffen diese Erpressungsversuche mehrere Kunden eines Web Hosting Unternehmens.

