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AdBlocker erkennen – effektives Anti-AdBlock mit JavaScript

Seit einigen Wochen beschäftige Ich mich mit der Thematik und Problematik der AdBlocker. Ein immer größerer Anteil der Internetnutzer hat einen AdBlocker im Einsatz. Unbestätigte Zahlen sprechen von 10-20%. Manche Webseiten berichten sogar von bis zu 50-60% Besuchern, die einen AdBlocker einsetzen. Aktuell kann ich auf meinen Webseiten einen Anteil von ca. 10% messen. Diese Zahlen sollten eine Warnung sein – Jetzt gilt es Maßnahmen zu treffen.

Warum immer mehr AdBlocker?

Der Hauptgrund, warum AdBlocker so stark im Kommen sind, liegt vermutlich an der übermäßigen und Penetranten Werbung. Meines Erachtens hauptsächlich an Popups und Layern. Oft erlebe ich es selber, dass Webseiten mit mehreren Popups oder sogar bei jedem Seitenaufruf neu zugekleistert werden. Zum Teil ist der Schließen-Button nicht klar gekennzeichnet oder es ist schlichtweg egal worauf man klickt, die Werbeseite wird trotzdem geöffnet. Das und der übermäßige Einsatz von Werbung führt zu frustrierten Internet-Benutzern und immer mehr Usern mit AdBlocker.

Besucher mit AdBlocker erkennen

Um dieser Problematik auf seinen Webseiten entgegenzuwirken ist es zuerst Wichtig zu erkennen ob ein Besucher einen AdBlocker einsetzt. Eine einfache aber robuste und effektive Möglichkeit ist folgender JavaScript Code: Das Script setzt die Variable adblock auf True. Das eingebundene JavaScript File adframe.js setzt diese wieder auf False (einfach eine Zeile mit “adblock = false;” in die Datei adframe.js). Danach wird geprüft ob adblock auf True steht. Wenn ja, wird ein AdBlocker eingesetzt.
Warum funktioniert’s: Ein aktiver AdBlocker würde die Datei (wegen dem Verdächtigen Namen „adframe.js“) sperren und somit würde die Variable demnach nicht auf False gesetzt werden.

<script>// <![CDATA[
var adblock = true;
// ]]></script>
<script src="adframe.js"></script><script>// <![CDATA[
if(adblock)
{
alert("adblocker ist an");
}
// ]]></script>

Was tun mit AdBlockern

Die Zweite wichtige Fragestellung ist nun, was man mit den Besuchern tun soll, die einen AdBlocker einsetzen. Ich will hier keine Empfehlung geben, da mir der geeignete Umgang selber noch nicht klar ist. Ich habe euch aber mal ein paar Ansätze aufgelistet.

  • Anstelle der Werbung eigene Banner einblenden, z.B. Werbung für andere Webseiten die man betreibt. Dabei sollte man darauf achten, dass die Bannerformate nicht den Üblichen Bannerformaten entsprechen um einer Detektion des AdBlockers zu umgehen.
  • Anstelle der Werbung Spenden-Links einblenden, z.B. PayPal oder ähnliche Dienste.
  • Den Benutzer höflich darum bitten, den AdBlocker für diese Webseite zu deaktivieren. Wenn er den Inhalt mag ist es nur fair das der Betreiber der Webseite ein kleines Dankeschön zurückbekommt.
  • Die aggressive Vorgehensweiße wäre, den Besucher von der Seite auszusperren, z.B. mit einer Weiterleitung auf einen entsprechende Info-Seite. Dazu vielleicht der Hinweis das ein AdBlocker die Internetökonomie zerstört. Viele Dienste sind erst durch den Einsatz von Werbung für den Benutzer kostenlos verfügbar. Das sollte sich der Besucher klar machen.

Wenn Ihr auch eine Meinung zu diesem Thema habt oder weitere gute Ideen wie man mit dieser Problematik entgegen wirken soll, freue ich mich sehr über einen Kommentar.

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2 Kommentare

  1. Karla says

    Hallo ich stimme dir in deiner Meinung zu betr. Internetökonomie…ect.
    Dein Artikel ist jetzt gut ein Jahr alt und die Diskussionen des für und wider wird auf diversen Foren inzwischen heftig diskutiert. Guter Content respektive eine kuratierte Website sollte zumindest in Form von dezenter Werbung und den damit erzeugten Einnahmen als ein kleines Danke der User stehen. Generell klicke ich auf Werbung bei entsprechenden Seiten die mir nützlich waren. Geiz ist geil steht hier wirklich nicht zur Debatte obwohl einige User in den Foren sich beschweren betr. der vielen Popups und anderer agressiven Werbeformen,- wobei ich mich frage auf welche diese denn unterwegs sind,- Spiele und dergleichen wohl.

    Das Problem für mich liegt an den angebotenen Anti-adblocker scripten. In der Hauptsache basieren sie auf javascript,- und lassen kaum Anpassungen zu. Für alle Nicht-Programmierer etwas schwierig.
    Gruß

    Antworten
  2. Sören says

    Glücklicherweise ist es nicht mehr nur möglich Adblocker zu erkennen, mittlerweile gibt es auch genügend Mittel und Wege, auch Adblocker Nutzern die Werbung aufzubrummen. Wenn sich hier genügend Leute finden, dann wird es den Adblocknutzern hoffentlich irgendwann zu doof.

    @Karla:

    StopAdBlock bietet einen einfachen Konfigurator an – und wenn es nicht klappt, dann meldest du dich einfach per Mail bei dir. Ich bin da unkompliziert und meine Zwecke sind nicht die Erlangung von Profit, sondern einfach möglichst viele Leute daran zu hindern Adblocker einzusetzen.

    Antworten

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