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Verborgene Backlinks in den Index pingen

Posted by admin at 18 November 2010

Category: Suchmaschinenoptimierung

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Ausgangssituation

Am relevantesten für die Position einer Webseite in den SERPs sind die Backlinks auf diese Webseite. Wichtig dabei sind die “guten” Backlinks”. Diese kann man wie folgt spezifizieren:

  • Sind eingebettet in einem themenverwandten Kontext zur eigenen Webseite
  • Link ist nicht mir rel-Tag “no-follow” gekennzeichnet
  • Webseite des Backlinks hat nicht zuviele ausgehende Links (zumindest mehr ein- als ausgehende Links)
  • Der Link-Text ist Themenrelevant und/oder beinhalten relevante Keywords
  • Die Webseite, auf der sich der Backlink befindet, ist im Index der Suchmaschine erfasst

Genau den letzten Punkt, ist der wichtigste von allen. Denn, was nützt uns der beste Backlink wenn die Webseite,auf der der Backlink platziert ist, nicht im Index der Suchmaschine gelistet ist – richtig, gar nichts. Jetzt gibt es Backlinks die nie, oder nur nach einer sehr langen Zeit von der Suchmaschine gefunden werden. Um diese “verborgenen” Backlinks – und damit verborgenes Potential für die eigene Webseite – geht es in diesem Artikel.

Verborgene Backlinks finden

Backlinks, die nicht im Index einer Suchmaschine sind, kann man finden. Dazu kann man die Referer aus seinen Webserver-Logfile herausfiltern. Dadurch das ein Besucher über einen Backlink auf die eigene Webseite gelangt, wird die Herkunfts-Webseite als Referer mitgeliefert. Diese Referer kann man jetzt  manuell an eine Pingdienst wie z,.B. Pingomatic pingen. Im Optimalfall wird der Backlink ein paar Tage später dann von der Suchmaschine gefunden.

Automatisierte Lösung

Für diesen Vorgang ist auch eine automatisierte Lösung möglich und durchaus angebracht. Für ein Projekt, dessen Domain seit Ende 2008 existiert, habe ich solch eine automatisierte Lösung gebastelt. Immerhin konnte ich dadurch seit 2008 knapp 15 (gute!)  Backlinks aufdecken, die bis dato nicht im Index der Suchmaschine waren. Der Ablauf des Scriptes sieht folgendermaßen aus (A.d.R.: Mein Script ist derzeit zu fest in meinem Framework integriert, alsdass ich es hier sinnvoll als Quellcode veröffentlichen kann):

  1. Bei jeden Request prüfen ob ein Referer angegeben ist  ($_SERVER[“HTTP_REFERER]”), wenn nicht, dann script-ende
  2. Ist dieser Referer von einer externen Quelle, wenn nicht, dann script-ende
  3. Ist dieser Referer über eine Suchmaschine gekommen (Referer auf bestimme Schlüsselwörter z.B. “search.google”  prüfen), wenn ja, dann script-ende
  4. Haben wir diesen Referer schon mal gehabt (z.B. gegen eine MySQL Table prüfen in der man die Referer speichert), wenn ja, dann script-ende
  5. Prüfen ob der Backlink auf der Webseite von außen zugreifbar ist (könnte z.B. auch in einem Members-Only bereich sein, da kommt dann auch keine Suchmaschine hin),  wenn nicht, dann script-ende
  6. Prüfen ob der Backlink auf der Webseite “no-follow” ist, wenn ja, dann script-ende
  7. Hier haben wir es wohl mit einem “guten” Link zu tun, der sich lohnt in den index zu “pingen”. Pingdienste wie Pingomatic bieten eine RPC-XML-Schnittstellen mit der man jetzt mit ein paar Zeilen Code die URL der Webseite, auf der sich der Backlink befindet, übermitteln lässt. Wenn man jetzt noch den Aufwand betreiben möchte, kann man den Link auch noch gegen einen Backlinkchecker testen, um festzustellen ob der Backlink bereits in der Suchmaschine erfasst ist. Aus meiner Erfahrung heraus, ist es aber okay diese Backlinks pauschal “rauszupingen”, da die Anzahl i.d.R. moderat ist.

Schlusswort

So jetzt haben wir einen netten Automatismus,  der Rund um die Uhr nach diesen “verborgenen” Backlinks sucht. Ich denke dass es sich besonders für ältere Domains wirklich lohnen kann diesen Mechanismus einzubauen. Eine Domain die vielleicht 5-10 Jahre alt ist, kann mitunter ein wahrer Rohdiamant sein, ohne das sein Besitzer davon weiß. In diesem Sinne, viel Erfolg beim ausprobieren…

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